Nachdem ich im Frühjahr 2019 an einem Permakulturkurs auf dem
Boarhof
am Tegernsee teilnehmen durfte,
kam der Wunsch auf, selber ein Hügelbeet zu bauen.
Es soll ca. 2 x 1 m groß werden.
Die Grassoden lassen sich wunderbar mit der Grabgabel entfernen, so gibt es kein Massaker bei den Regenwürmern.
Die Tiefe des Aushubs beträgt zwei Spaten.
Gegen Wühlmäuse Gitterdraht auslegen und erste Altholzstücke einlegen.
Nochmals grobes Material wie Schnittholz oder alte Bretter drauf.
Jetzt die vorhin ausgestochenen Grassoden mit der Oberseite nach unten auflegen.
Nun kommt eine schöne Laubschicht aus dem angrenzenden Buchen- und Eichenwald drauf.
Jetzt wird grobes Material, z.B. grobes Heu oder Stengel aufgelegt.
Der Aushub deckt die Heuschicht ab.
Ich musste das Hügelbeet mit Altholz einrahmen, damit die Erde nicht davonkullert.
So sieht die kleine Erdpyramide aus.
Ich musste mit Heu nicht sparen, deswegen kam nochmals 'ne Lage drauf!
Kompost und gute Gartenerde deckt den Hügel ab.
Wie im Kurs gelernt, kommt eine üppige Grasschicht drauf. Oben thront bereits die kleine Kürbispflanze.
Nachdem ziemlich bald bei Kürbis und Mangold Fraßschäden aufgetreten sind, musste ich das Hügelbeet schützen
Ende Juni 2019: Der Mangold und vor allem der Kürbis gedeihen prächtig
21. Juli 2019: Der Kürbis überwuchert alles
9. August 2019: Das Hügelbeet ist ihm nicht genug...
Ein Fraßopfer (hoffentlich hats geschmeckt).
Hier die Familie Butternut.
Leider sind einige aufgesprungen, keine Ahnung woran das liegt. Es war ja zeitweise ganz schön trocken,
vielleich hätte er doch Wasser gebraucht. Gegossen habe ich aber nur während der Anwachsphase.
Tschüß und viele Grüße aus Zusmarshausen! Rudi.